Die Waschung

Das arabische Wort für Waschung ist wudu’ und bedeutet Reinheit und Schönheit. Im religiösen Kontext meint es eine bestimmte Form der Waschung.

Um das rituelle Gebet zu verrichten ist die Waschung verpflichtend. Ohne die Waschung ist das Gebet ungültig.

Im Koran heißt es zur Waschung wie folgt: “Ihr Gläubigen! Wenn ihr euch zum Gebet (salaat) aufstellt, dann wascht euch (vorher) das Gesicht und die Hände bis zu den Ellenbogen und streicht euch über den Kopf und (wascht euch) die Füße bis den Knöcheln!“ (Koran, 5/6)

Die Waschung reinigt unsere äußeren Organe und ist Anlass, dass unsere Sünden gereinigt werden. Unser Prophet sagt hierzu: “Wer die Waschung rechtens unternimmt, von dem Fallen die Sünden bis zu den Fingerspitzen ab.“ (Muslim, Tahara, 33)

In einem anderen Hadith heißt es:

“Meine Gemeinde wird am Tag der Auferstehung mit dem Lichte der Waschung an den Körperteilen der Waschung herbeikommen. Wer dieses Licht stärken kann, der solle es

tun.“ (Buhari, Wudu’, 3)

Abu Huraira berichtet diesbezüglich:

Unser Prophet besuchte eines Tages ein Friedhof zu Medina und sprach:

- Friede sei mit euch oh ihr Muslime. So Allah will werden auch wir zu euch treten. Ich wünschte meine Brüder sehen zu können.

Die Gefährten sprachen: – Oh Du Gesandter, sind denn nicht wir Deine Brüder?

- Ihr seid meine Gefährten. Meine Brüder sind jene, die noch nicht gekommen sind”

- Wie aber willst Du Deine Brüder erkennen, da sie doch nicht gekommen sind?

- Würde denn ein Pferdebesitzer nicht unter seinen Pferden diejenigen erkennen, deren Stirn und Füße hellweiß sind?

- Ja doch, er würde diese erkennen.

- So denn werden meine Brüder an Stirn, Händen und Füßen leuchten mit dem Lichte der Waschung, wenn sie (im Jenseits) herbeikommen. Ich werde sie erwarten am Ufer des Kewsers. (Muslim, Tahara, 12)

Die Pflichten der Waschung

Wie aus dem bereits genanten Koranvers hervorgeht, hat die Waschung vier Pflichten. Diese sind:

1)      Das Waschen des Gesichts.

Zu Waschen ist das gesamte Gesichtsfeld von den Haarspitzen bis zu den Ohrläppchen. Der Bart ist mitzuwaschen und wenn sichtbar, auch die Haut unter dem Haar.

2)      Das Waschen der Hände und Arme bis zu den Ellbogen. Zur Sunna gehört, das man von den Fingerspitzen beginnt und zum Ellbogen hin wäscht. Auch die umgekehrte Richtung ist erlaubt, jedoch keine Sunna.

3)      Das Befeuchten des vierten Teils der Haupt.

Das Befeuchten geschieht mit der Handfläche und mit sauberem, unbenutztem Wasser. Man befeuchtet den oberen Teil des Kopfes, nicht die Hinterhaare.

4)      Das Waschen der Füße. (In der schafiitischen Rechtsschule hat die Waschung vier Pflichten: 1. die Absichtsfassung, 2. das Waschen des Gesichts, 3. das Waschen der Hände und Arme bis zu den Ellbogen, 4. das Befeuchten der Haupt, 5. Das Waschen der Füße, 6. Das Einhalten der Reihenfolge.)

Die Füße sind bis einschließlich den Fußballen zu waschen. Die Füße sind zu waschen, es reicht nicht aus sie zu befeuchten. Wessen Arm fehlt, der wäscht den Teil des Armes, der unterhalb des Ellenbogens bleibt.

Bei der Waschung ist zu beachten, dass das Wasser tatsächlich die Haut berührt. Wachs oder andere wasserundurchlässige Mittel, wie z.B. bestimmte Kosmetikartikel, sind für die Waschung hinderlich. Diese müssen vor der Waschung gereinigt werden. Wasserdurchlässige Mittel müssen nicht vorher gereinigt werden. Es ist darauf zu achten, dass das Wasser auch den Bereich zwischen den Fingern erreicht und z.B. auch unter den Ring gelangt. Wenn man sich nach der Waschung die Haare, den Bart etc. schneiden lässt, oder sich die Fingernägel schneidet, so ist die Waschung weiterhin gültig.

Wenn in dem zu waschenden Bereich eine Wunde vorliegt, so lässt man das Wasser darüber fließen. Ist dies der Wunde schädlich, so nimmt man eine Befeuchtung vor. Ist auch dies schädlich, so lässt man den wunden Bereich trocken.

Ist das Wasser dem Auge schädlich, so lässt man die Augen trocken, solange diese Anfälligkeit fortdauert. Die Waschung hat keine Notwendigkeiten.

Die Sunna der Waschung

Die wichtigsten Sunna der Waschung sind folgende:

1)      Sich die Hände zu waschen, bevor man mit der rituellen Waschung beginnt.

Wenn die Hände sauber sind, so ist dies eine Sunna, sind die Hände schmutzig so ist es eine Pflicht, sie zu waschen.

2) Die Waschung mit der großen Basmala-Formel zu beginnen: Also zu sprechen: Ich suche meine Zuflucht bei Allah vor dem abgefallenen Teufel.  Im Namen Allahs, des Allerbarmers, des Barmherzigen. (Wenn man zu Beginn der Waschung diese Formal zu sprechen vergisst, kann man sie während der Waschung nachholen.)

3) Die Absicht zu fassen.

Die Absicht fasst man im Herzen. Es ist aber empfohlen, sie auch auszusprechen: Ich beabsichtige um das Wohlwollen Allahs, die Waschung vorzunehmen.

4) Vor der Waschung sich die Zähne zu putzen.

5)      Sich den Mund dreimal zu waschen.

6)      Die Nase dreimal zu waschen.

7)      Das Wasser tief in Mund und Nase zu ziehen. Dies jedoch nur, wenn man nicht fastend ist, andernfalls sollte dies nicht übertrieben werden.

8)      Die Reihenfolge der Waschung zu beachten.

9)      Bei Armen und Füßen zuerst mit der Rechten anzufangen.

10)  Jedes Organ drei Mal zu waschen.

Die erste dieser dreien ist Pflicht, die anderen beiden Sunna. Sich die Organe mehr als drei Mal zu waschen ist keine Sunna aber erlaubt. Doch wenn man in Zweifel über die Sauberkeit gerät, so kann man sich die Organe auch mehr als drei Mal waschen. Wenn nicht genügend Wasser vorhanden ist, kann man die Anzahl bis auf eins reduzieren. Die Befeuchtung wird jedoch in jedem Fall ein Mal vorgenommen.

11)  Mit den Finger-/Zehenspitzen anzufangen wenn man Hände und Füße wäscht.

12)  Die Finger weit zu öffnen, damit auch der Bereich zwischen den Fingern gewasche wird.

13)  Nach der Gesichtswaschung den Bart mit der feuchten Hand zu kämmen.

14)  Die gesamte Haupt zu befeuchten.

Den vierten teil der Haupt zu befeuchten ist Pflicht, ihn ganz zu befeuchten Sunna. Dies macht man folgendermaßen: Beginnend vom Stirnansatz befeuchtet man die Haare mit beiden Händen.

15)  Die Ohren zu befeuchten, und zwar den inneren Bereich mit dem Zeigefinger und den äußeren mit dem Daumen.

16)  Den Hinterhals zu befeuchten, nicht aber den gesamten Halsbereich.

17)  Die Organe gründlich zu waschen.

18)  Die Organe ununterbrochen zu waschen, d.h. zum nächsten Organ überzugehen, bevor der vorangegangene getrocknet ist.

Das Empfohlene der Waschung

Wer das Empfohlene der Waschung tut, erhält eine gute Tat, wer es unterlässt der

bekommt nichts schlecht geschrieben.

Für die Waschung wird empfohlen:

1)      So hoch zu stehen, dass man nicht bespritzt wird.

2)      Sich während der Waschung Richtung Mekka zu wenden.

3)      Von keinem Hilfe für die Waschung einzuholen.

Dies gilt natürlich nicht, wenn die betreffende Person der Hilfestellung bedarf.

4)      Nicht zu reden, solange es nicht notwendig ist.

5)      Mund und Nase mit der rechten Hand zu waschen.

6)      Die Nase mit der linken zu schnäuzen.

7)      Die Waschung vor Eintritt der Gebetswaschung zu vollführen, sofern man nicht entschuldigt ist.

8)      Die Absicht mündlich auszusprechen.

9)      Bei jeder Einzelwaschung die Basmala zu sprechen

10)  Bei jeder Einzelwaschung ein Gebet zu sprechen.

11)  Den Ring zu bewegen, auch wenn er nicht fest ansitzt.

12)   Die Ohren tief reinzuwaschen mit dem kleinen Finger.

13)  Die Füße mit der linken Hand zu waschen.

14)  Nach jeder Waschung das Glaubensbekenntnis zu sprechen.

15)  Nach der Waschung etwas Wasser zu trinken.

16)  Die Waschung an einem sauberen Ort vorzunehmen

17)  Nach der Waschung die Sura Al-Qadr zu rezitieren.

18)  Die Kleidung nicht mit dem Wasser der Waschung zu bespritzen.

19)  Das Wasser nicht hart gegen das Gesicht zu spritzen.

20)  Das Wasser nicht übermäßig zu benutzen aber damit auch nicht zu geizen.

21)  Beim Waschen von oberhalb der Glieder anzufangen.

Die Arten der Waschung

Es gibt drei Arten der Waschung:

1)      Die Pflichtwaschung: Wenn jemand der keine Waschung hat aber beten oder den Koran rezitieren will, so ist die Waschung, die er hierfür vornimmt, eine Pflichtwaschung.

2)      Die notwendige Waschung: Die Waschung ist notwendig wenn jemand ohne Waschung die Kaaba zu umrunden beabsichtigt.

3)      Die Empfohlene Waschung: Immer darauf zu achten, dass man die Waschung hat, mit der Waschung schlafen zu gehen, bei jedem Gebet erneut die Waschung vornehmen, die Waschung vornehmen, obwohl man rituell rein ist. Den Koran auswendig zu rezitieren, religiöse Texte zu lesen, Hadithe zu lesen, das Begräbnis unseres Propheten zu besuchen, den Gebetsruf zu lesen, die Totenwaschung vorzunehmen erfordert keine Waschung, doch ist hierfür die Waschung empfohlen, genauso wie sie empfohlen ist, wenn man einen Fehler gemacht, sich geärgert, gelogen und gelästert hat.

Wie nimmt man die Waschung vor

  • Man macht seine Oberarme frei, stellt sich möglichst hoch und wendet sich gen Mekka.
  • Man spricht “Ich beabsichtige um Allahs Wohlwollen die Waschung vorzunehmen” und spricht die Basmala und wäscht die Hände drei Mal. Hierbei sind die Finger zu spreizen. Man sollte auch den Ring bewegen und den Bereich unter dem Ring waschen.
  • Anschließend spült man sich drei Mal mit der rechten Hand den Mund.
  • Desgleichen wäscht man sich drei Mal die Nase und schnäuzt mit der linken Hand.
  • Danach wäscht man sich zuerst den rechten dann den linken Arm drei Mal.
  • Man wäscht sich die Hände und befeuchtet mit der Handinnenseite einen Viertel des Haupts. Dies erfüllt die Pflicht der Waschung. Will man den gesamten Kopf der Sunna entsprechend befeuchten, legt man die Hände am Haaransatz an und befeuchtet das Haar nach hinten hin.
  • Daraufhin wäscht man sich die Ohren, mit dem Zeigefinger die Innenseite und mit dem Daumen die Außenseite.
  • Anschließend befeuchtet man den Nacken.
  • Danach wäscht man sich die Füße drei Mal, und zwar beginnend mit dem rechten.
  • Man beginnt die Füße bei den Zehen zu waschen, und zwar vom rechten Zeh zum linken hin. Dabei wäscht man auch den Bereich zwischen den Zehen.
  • Daraufhin wendet man sich gen Mekka und spricht das Glaubensbekenntnis.
  • Damit ist die Waschung rechtens vollendet.

Es gibt einige Gebete die während der Waschung zu sprechen empfohlen sind. Diese sind:

1. Zu Beginn der Waschung spricht man die große Basmala und anschließend folgendes

Gebet: Dank sei Allah, der das Wasser rein, den Islam ein Licht gemacht hat.

2. Wenn man sich den Mund wäscht: Allah, lasse mich aus dem Brunnen des Propheten ein Schluck trinken, dass ich nie wieder dürste.

3. Wenn man sich die Nase wäscht: Oh Allah! Verwehre mir nicht die Düfte Deiner Gaben und des Paradieses.

4. Wenn man sich das Gesicht wäscht: Oh Allah! Mache mein Gesicht hell an einem Tage, da manche Gesichter verdunkelt, andere Gesichter erhellt werden.

5. Wenn man sich den rechten Arm wäscht: Oh Allah! Gebe mir mein Tatenbuch von der rechten Seite und mache mir das Gericht leicht.

6. Wenn man sich den linken Arm wäscht: Oh Allah! Gebe mir mein Tatenbuch nicht von meiner linken Seite oder von hinten und mache mir kein schweres Gericht.

7. Wenn man sich den Kopf befeuchtet: Oh Allah! Bedecke mich mit Deiner Barmherzigkeit und sende mir deine Gunst.

8. Wenn man sich die Ohren wäscht: Oh Allah! Lasse mich das wahre Wort hören und ihm aufs Beste folgen.

9. Wenn man sich den Nacken befeuchtet: Oh Allah! Bewahre meinen Körper vor dem Höllenfeuer.

10. Wenn man sich die Füße wäscht: Oh Allah! Gebe mir Festigkeit auf der Brücke zum Paradies, wo vielen die Füße abrutschen werden.

Das Verpöhnte der Waschung

Verpöhnte Handlungen während der Waschung sind folgende:

1. Das Wasser zu vergeuden.

Unser Prophet sah Sa’d bei der Waschung und sprach:

- Weshalb dieses Vergeuden Sa’d?

- Gibt es denn ein Vergeuden bei der Waschung?

- Selbst wenn du an einem Strom dich waschtest, es wäre Vergeudung.

2. Mit dem Wasser zu geizen.

3. Das Wasser spritzen zu lassen.

4. Zu reden ohne das es notwendig wäre.

5. Andere unnötig um Hilfe bitten. Dies gilt nicht wenn man einen guten Grund dafür hat oder jemand anderes aus sich selbst hilft.

6. Sich an einem unreinen Ort zu waschen.

Was die Waschung ungültig macht

Wenn eines der folgenden Punkte eintritt so gilt die Waschung einer Person als nicht mehr gültig.

1. Der Stuhlgang, der Gang zur Toilette oder das Wind fahren lassen.

2. Das Bluten oder Ausstoßen von Körpersekreten. (In der Schafiitischen Rechtsschule ist dies kein Grund für die Ungültigkeit der Waschung) Wenn Blut in der Spucke ist, so gilt die Waschung nur dann als ungültig, wenn der Anteil des Blutes höher ist, als der der Speichel.

3. Das Brechen.

Nur wenn das Gebrochene mehr ist als ein Mund voll, ist die Waschung ungültig.

4. Das Schlafen, wenn man sich anlehnt oder liegt.

Als angelehnt gilt der Schlafende dann, wenn das wohin er sich lehnt ihm eine echte Stütze ist, d.h. wenn er fallen würde, so man ihm die Lehne wegzöge.

5. Das Fallen in Ohnmacht.

6. Den Verstand verlieren.

7. Der Rausch

8. Das Lachen während des Gebetes. Dies gilt nicht beim Totengebet oder bei der Rezitationsniederwerfung.

Wenn jemand beim Gebet so laut lacht, dass andere ihn hören können, so sind sein Gebet und seine Waschung ungültig. Hört nur er selbst sein lachen, ist lediglich das Gebet ungültig. Durch das Lächeln erfolgt keine Ungültigkeit. Wenn Kinder beim Beten lachen, so wird nur das Gebet, nicht aber die Waschung ungültig, denn Kinder sind nicht religiöse verantwortlich.

9. Unmittelbare körperliche Berührung zwischen Mann und Frau, d.h. wenn das Geschlechtsorgan einen fremden Körper berührt auch ohne das es zu irgendeinem Erguss kommt.

Was die Waschung nicht ungültig macht

1. Blut, das nicht fließt.

2. Fleischabfall aus einer Wunde, ohne jegliches Bluten.

3. Weniger als ein Mund voll zu brechen.

4. Spucken.

5. Geronnenes Blut zu Brechen.

6. Nicht fließendes Blut zwischen den Zähnen, z.B. beim Zähneputzen.

7. Freuden- oder Trauertränen, die also nicht krankheitsbedingt sind.

8. Schlafen im Sitzen ohne sich anzulehnen.

Was nur mit Waschung getan werden kann

1. Das rituelle Gebet verrichten.

2. Die Kaaba umkreisen. (dies ist eine Notwendigkeit)

3. Den Koran zu berühren.

Man darf aber den Koran auswendig auch ohne Waschung rezitieren. Ihn mit dem Kleidungsstück, das man gerade trägt zu berühren ist verpönt. Kinder dürfen den Koran auch ohne Waschung anfassen, sie sind nicht religiös verantwortlich.

Befeuchten des Überstrumpfes

Überstrumpf: Eine Art weicher Lederschuh, der die Füße bis zum Knöchel

bedeckt.

Es ist gestattet Bei der Waschung den Überschuh zu befeuchten, anstatt die Füße

zu waschen. Dies ist eine Erleichterung. Unser Prophet hat so verfahren und so zu

verfahren auch gestattet.

Es bedarf sieben Voraussetzungen, damit das Befeuchten allein ausreicht:

1. Man muss eine gültige Waschung haben, wenn man den Überstrumpf anzieht.

2. Der Überstrumpf muss die Fußknöchel einschließen.

3. Er muss so stabil sein, dass man damit auch lange Strecken laufen kann.

4. Jeder einzelne Überstrumpf darf nicht mehr als drei Finger große Löcher haben.

5. Der Überstrumpf muss stehen bleiben, wenn man ihn aufrecht legt.

6. Der Überstrumpf darf nicht wasserdurchlässig sein.

7. Der Überstrumpf darf nicht allzu fest ansitzen.

Die Gültigkeit der Waschung mit Überstrumpf

Jemand, der nicht Reisend ist, darf einen ganzen Tag (24 Std.) den Überstrumpf

befeuchten, ein Reisender drei Tage (72 Std.). Die Dauer beginnt mit der

Ungültigkeit der ersten Waschung, auf die man den Überstrumpf anzieht.

Wenn jemand innerhalb der ersten 24 Stunden auf Reisen geht, so wird die Dauer

verlängert auf 72 Stunden, wenn ein Reisender binnen der ersten 24 Stunden die

Reise beendet, so wird die Dauer verkürzt auf 24 Stunden.

Wie befeuchtet man den Überstrumpf

Während der Waschung kann man, statt die Füße zu waschen, den Überstrumpf

befeuchten. Hierzu befeuchtet man beginnend mit den Zehen die Oberseite des

Überstrumpfes zu befeuchten. Es ist nicht gültig, die Unterseite oder die Seiten zu

befeuchten.

Das Befeuchten eines Verbandes

Wenn sich an einer der zu waschenden Glieder ein Verband befindet, so öffnet

man diese und wäscht den unteren Bereich, sofern dies nicht der Wunde schädlich

ist. Andernfalls befeuchtet man den Verband selbst.

Der Verband hat im Gegensatz zum Überstrumpf keine bestimmte Dauer und

muss auch nicht in rituell reinem Zustand angelegt werden.

Auch der Wechsel des Verbandes erfordert kein neues Befeuchten.

Wenn der Verband abfällt, ohne dass die Wunde geheilt ist, so ist die Waschung

immer noch gültig, ist die Wunde geheilt so ist die Waschung ungültig. Geschieht

dies während des Gebetes, so hat man nur im zweiten Fall das Gebet zu wiederholen.

Wenn kein Verband vorliegt, aber die Wunde eingesalbt ist, dann wäscht man

sich die Wunde, ist dies schädlich, so befeuchtet man die Wunde, wenn auch dies

schädlich ist, lässt man die Wunde trocken.

Was das Befeuchten ungültig macht

1. Alles was die Waschung ungültig macht, macht auch das befeuchten ungültig.

2. Wenn eines der Überstrumpfe absichtlich oder unabsichtlich ausgezogen wird,

so ist die Befeuchtung ungültig.

Wenn man eine Waschung vor dem Befeuchten hatte, so ist die Waschung immer

noch gültig und man muss nur den Überstrumpf befeuchten. Andernfalls ist die

Waschung zu wiederholen.

3. Wenn die Dauer des Überstrumpfes abgelaufen ist, so ist die Befeuchtung

ungültig.

Passiert dies während des Gebetes, ist auch das Gebet ungültig.

Die Sandwaschung

Wenn man kein Wasser findet oder das Wasser nicht erreichbar ist, so kann man

statt der rituellen Waschung und der Ganzkörperwaschung die Sandwaschung vornehmen.

Im Koran heißt es hierzu:

“und [wenn ihr] kein Wasser findet (um die Waschung vorzunehmen), dann sucht rei -

nen Sand und streicht euch (damit) über das Gesicht und die Hände.”74

Die Voraussetzungen der Sandwaschung

Es gibt acht Voraussetzungen, damit eine Sandwaschung gültig wird:

1. Die Absichtsfassung.

Man muss die Absicht der Sandwaschung bezüglich des Gebetes machen, dass mit

der Sandwaschung verrichtet werden soll. Die Sandwaschung ist nur für das genannte

Gebet gültig.

2. Die Begründung der Sandwaschung.

Es darf in erreichbarer Nähe tatsächlich kein sauberes Wasser vorhanden sein und

wenn die Möglichkeit dafür besteht, nach diesem Wasser gesucht werden. Wenn

jemand eine Krankheit hat, bei der ihm die Berührung mit Wasser schädlich ist, so

darf er die Sandwaschung vornehmen.

Wenn jemand befürchtet ein Gebet zu verpassen, wenn er die Waschung vornimmt,

darf er für dieses Gebet die Sandwaschung vornehmen. Dies gilt allerdings

nicht für das Freitagsgebet.

3. Die Sandwaschung muss mit etwas sauberem vollzogen werden.

4. Bei der Sandwaschung sind das Gesicht und die Arme zu reiben.

5. Das Reiben mit Sand muss mit der ganzen Hand geschehen.

6. Man hat mit der Hand zwei Mal auf den Sand oder den Stoff für die

Sandwaschung zu schlagen.

7. Es darf keine Situation vorliegen, die die Waschung ungültig erklärt, man darf

z.B. nicht bluten.

8. Auf den Gliedern, die berieben werden, darf sich kein wasserundurchläsiges

Material befinden.

Die Pflichten der Sandwaschung

1. Das Fassen der Absicht.

2. Die Hände auf Sand o.ä. schlagen und beim ersten Mal das Gesicht und beim

zweiten Mal die Arme einreiben.

Die Sunna der Sandwaschung

1. Vor der Sandwaschung die Basmala zu sprechen.

2. Die Reihenfolge zu beachten.

3. Die Glieder hintereinander zu waschen.

4. Die Hände im Sand erst nach vorne, dann nach hinte zu bewegen.

5. Die Finger zu spreizen.

6. Den Sand von den Händen zu schlagen.

Wie wird die Sandwaschung vollzogen

Zuerst werden die Ärmel bis über den Ellenbogen aufgerollt. Man hält den Vorsatz

wofür man die Sandwaschung vornimmt. Mit offenen Fingern, werden die Hände auf

reine Erde oder eine Art der Erde gelegt. Zuerst werden die Hände vor- dann zurückgerieben,

danach bringt man beide Hände nebeneinander und klopft leicht einander

und mit der inneren Seite der Hände wird das Gesicht einmal bestrichen.

Nachdem man mit den Händen zum zweiten mal auf die Erde klopft, bestreicht

man einmal mit der inneren Seite der linken Hand, den rechten Arm einschließlich

der Ellbogen und mit der inneren Seite der rechten Hand den linken Arm.

Die Sandwaschung für rituelle Waschung und Ganzwaschung ist das gleiche.

Wenn der meiste Teil des Körpers oder die Hälfte verwundet ist vollzieht derjenige

die Sandwaschung. Wenn aber der meiste Teil des Körpers nicht verwundet ist

wäscht man die nicht verwundeten Teile des Körpers und die verwundeten Teile werden

bestrichen.

Falls die meisten oder die hälfte der Körperteile, die rituell gewaschen werden

müssen, verwundet sind, vollzieht man die Sandwaschung. Falls die meisten Teile

nicht verwundet sind, wäscht man die gesunden Stellen und bestreicht die verwundeten

Stellen und vollzieht nicht die rituelle Waschung.

Falls jemand keine Kraft hat um die rituelle Waschung zu vollziehen, darf man die

Sandwaschung vornehmen. Wenn jemand einarmig ist, und das Wasser nicht benützen

kann vollzieht die Sandwaschung in dem er sein Gesicht und seine Ärmel zum

Boden bestreicht und verlässt nicht sein Gebet. Auch jemand, dessen Ärmel und

Füße abgeschnitten sind, vollzieht die Sandwaschung in dem er sein Gesicht auf dem

Boden bestreicht. Wenn sein Gesicht verwundet ist, betet man ohne die

Sandwaschung vorzunehmen.

Bevor die Gebetszeit eintritt, darf man die Sandwaschung vollziehen. Man darf

mit einer vollzogenen Sandwaschung so viele Gebete verrichten, wie man will.

Was die Sandwaschung ungültig macht

1. Alles, was die Waschung ungültig macht, macht auch die Sandwaschung ungültig.

2. Das finden oder erreichen von Wasser oder die Kenntnis über die Existenz von

Wasser in erreichbarer Nähe.

3. Das Aufheben der Begründung der Sandwaschung.

Die Ganzkörperwaschung

Die Ganzkörperwaschung nennt man auch die große Waschung. Sie ist erforderlich

bei großer ritueller Unreinheit.

Wann wird die Ganzkörperwaschung erforderlich

1. Beim Erguss, in geschlechtlicher Erregung.

Wenn beim Geschlechtsverkehr es zu keinem Erguss kommt, so ist die

Ganzkörperwaschung trotzdem erforderlich.

Wenn es zu einem Erguss kommt und man die Waschung vornimmt ohne einem

Nachfluss entgegenzuwirken und es zu einem Nachfluss kommt, ist die

Ganzkörperwaschung zu wiederholen. Hat man dem entgegengewirkt, ist sie nicht zu

wiederholen.

Wenn jemand einen Erguss im Schlaf hat und er im Wachsein den Erguss nachweisen

kann, so ist eine Ganzkörperwaschung erforderlich.

2. Jemand der zum Islam übertritt nimmt die Ganzkörperwaschung vor.

3. Wenn die Menstruation endet.

4. Wenn das Wochenbett endet.

Die Pflichten der Ganzkörperwaschung

Die Ganzkörperwaschung hat drei Pflichten:

1. Den Mund spülen

2. Die Nase spülen

3. Den ganzen Körper waschen

Bei der Ganzkörperwaschung ist die Kopfhaut auch unter den haaren zu waschen.

Der Bereich unter dem Ring und dem Ohrring sind zu waschen. Auch die Bereiche

zwischen den Zähnen sind zu waschen.

Die Sunna der Ganzkörperwaschung

1. Mit der Basmala beginnen.

2. Die Absicht fassen.

3. Die Basmala und Absicht zu Beginn zu sprechen.

4. Die Hände zuerst zu waschen und den Körper zu reinigen.

5. Die Geschlechtsorgane zu waschen.

6. Vor der Ganzkörperwaschung die rituelle Waschung vorzunehmen.

7. Die Füße zum Schluss zu waschen.

8. Die Glieder drei Mal zu waschen.

9. Vom Kopf beginnen und zuerst den rechten Körperteil zu waschen.

10. Den Korpar mit den Händen zu reiben.

11. Das Wasser nicht zu vergeuden und damit nicht zu geizen.

12. Nach der Waschung den Körper zu trocknen.

13. Bei der Waschung nicht gesehen zu werden.

Das Empfohlene der Ganzkörperwaschung

Für die Ganzkörperwaschung gilt als empfohlen, was auch für die rituelle

Waschung empfohlen ist. Man sollte sich aber nicht Richtung Mekka wenden.

Das Verpöhnte der Ganzkörperwaschung

Für die Ganzkörperwaschung gilt als verpöhnt, was auch für die rituelle Waschung

verpöhnt ist. Bei der Ganzkörperwaschung sollte man keine Gebete aufsagen.

Man vollzieht die Ganzwaschung wie folgt

Nachdem man den Körper zunächst von Schmutz gereinigt hat, spricht man die

Besmele, fasst den Vorsatz, sich rituell zu reinigen und wäscht sich die Hände bis über

die Gelenke. Man reinigt die Fingernägel. Dann schöpft man Wasser in die rechte

hohle Hand, nimmt es in den Mund und spült ihn bis in den Rachen hinein dreimal

hintereinander aus. Jetzt wird dreimal hintereinander Wasser in die Nase gezogen

und schnaubt diese dabei jeweils aus. Sodann vollzieht man die schon beschriebene

Gebetswaschung (Abdest), Schließlich übergießt man der Reihe nach Kopf, rechte

Schulter und linke Schulter je dreimal mit Wasser und reibt sich beim jeweils ersten

Guss allseitig gründlich ab. Die Gebetswaschung kann man übrigens auch zum

Schluss, d.h. wenn man sich allseitig gründlich gewaschen hat, vollziehen.

Die Arten der Ganzkörperwaschung

Es gibt drei Arten von Ganzkörperwaschung:

1. Die Pflichtwaschung: wird in den oben genannten Fällen durchgeführt.

2. Die Sunna Waschung: wird durchgeführt, obwohl keine Notwendigkeit vorhanden

ist, z.B.:

a) für das Freitagsgebet

b) für die Festtagsgebete

c) für die Pilgerfahrt

d) für den Besuch am Arafat Berg

3. Die Empfohlene Waschung: nimmt man vor nach einem Rausch, einer Buße,

an heiligen Abenden etc.

Was man ohne Ganzkörperwaschung nicht machen darf

1. Beten

2. den Koran rezitieren.

Wer die große Unreinheit hat, der darf den Koran nicht rezitieren, sondern nur

Gebete aufsagen. Er darf essen, sollte sich vorher aber Hände und Mund waschen.

3. Den Koran anfassen

Wer die große Unreinheit hat, darf den Koran oder einen Vers aus dem Koran

nicht anfassen, es sei denn diese ist irgend eingehüllt in etwas.

4. Die Moschee betreten

Wer unrein ist, darf nicht die Moschee betreten, solange es nicht notwendig ist.

Muss er die Moschee betreten, sollte er vorher eine Sandwaschung vornehmen.

5. Die Kaaba umrunden

Wer unrein ist, darf die Kaaba nicht umrunden.

Die besonderen Tage der Frauen

Es gibt drei verschiedene Sonderzeiten der Frau:

1. Menstruation:

Die Menstruation der Frau beginnt mit der Pubertät, welche ab dem neunten Jahr anfangen kann. Sie endet gewöhnlich mit dem 55. Lebensjahr, danach sind die Blutungen keine Regelblutungen mehr. Die Regelblutung dauert mindestens drei Tage (72 Std.) und höchstens zehn Tage (240 Std.). Blutungen außerhalb dieses Rahmens sind keine Regelblutungen. Die Regelblutung differiert von Frau zu Frau. Wenn die Frau ihre erste Regelblutung hat, gilt sie als religiös verantwortlich. Die Dauer der Menstruation differiert je nach Person. Maß ist hierbei die gewöhnliche Dauer. Alles was den Rahmen der gewöhnlichen Dauer überschreitet gilt nicht als Regelblutung. Eine Frau betet während der Blutung nicht und braucht die Gebete auch nicht nachzuholen. Wenn die Frau während des Gebetes ihre Blutung bekommt, so braucht sie dieses Gebet nicht zu verrichten. Wenn eine Frau blutet, dieses Bluten sich aber später nicht als Regelblutung erweist, so hat sie die Gebete nachzuholen, die sie gemisst hat. Eine Frau braucht während dieser Zeit nicht zu fasten und sollte auch nicht das Essen und Trinken unterlassen. Wenn sie mit dem Fasten beginnt und dann ihre Blutung bekommt, so hört sie mit dem Fasten auf. Sie sollte essen, aber nicht in Öffentlichkeit. Wenn die Blutung in der Fastenzeit aufhört, so darf die Frau den Tag bis zum Abend fasten. Wenn eine Frau ein Sühnefasten hält, so darf sie während ihrer Blutung nicht fasten, muss aber mit Ende der Blutung gleich wieder das Fasten aufnehmen, ansonsten ist die Sühne ungültig.

2. Das Wochenbett:

Ist die Blutung nach einer Geburt. Das Wochenbett dauert maximal vierzig Tage. Alles was darüber hinaus geht, gilt 100 Grundzüge islamischer Religion nicht als Wochenbett. Eine Wöchnerin betet sobald die Blutung vollkommen aufhört. Das Wochenbett endet, wenn die Blutung vollkommen zu Ende ist, Unterbrechungen beenden das Wochenbett nicht. Wenn es zu Wochenbettblutungen nach einer Fehlgeburt kommt, gilt die Frau als Wöchnerin. Wenn es nach der Geburt nicht zu Blutungen kommt, so nimmt die Frau eine Ganzkörperwaschung vor und verrichtet ihre Gebete. Wenn die Blutung mehr als vierzig Tage andauert, so holt die Frau die Gebete nach dem vierzigsten Tag nach. Wenn es zu Wochenbettblutungen nach operativem Eingriff kommt, so gilt die Frau als Wöchnerin.

3. Ungeregelte Blutung:

Ist die Blutung, die keine Regel- oder Wochenbettblutung ist und infolge einer Krankheit auftritt. Jede Blutung die den Rahmen der Regelblutungszeit von drei bis zehn Tagen überschreitet ist eine ungeregelte Blutung.

Was Wöchnerinnen und Frauen in der Menstruation nicht tun dürfen

1. Beten

Die Frau hat die Gebete dieser Zeit nicht nachzuholen. Unser Prophet antwortete auf eine diesbezügliche Frage:

“Wenn du in der Menstruation bist, wenn deine Menstruation vorbei ist, so nimm die Ganzkörperwaschung vor und verrichte deine Gebete.”75

2. Fasten

Die Tage, die man zu diesen Zeiten nicht fasten konnte, holt man anschließend nach. Aische (Allahs Wohlgefallen sei auf ihr) sprach:

“Zu Zeiten des Propheten holten wir die Fastentage der Regelzeit nach, nicht aber die

Gebete.”76

3. Koranrezitation

Unser Prophet sprach:

“Die Frau in der Regelzeit und wer die große rituelle Unreinheit hat, lese nicht aus dem Koran.”77

Wenn es sich hierbei jedoch um eine Koranlehrerin handelt, so darf sie zu Unterrichtszwecken aus dem Koran lesen. In dieser Zeit darf man Gebete sprechen, Gott gedenken und die Basmala sprechen.

4. Den Koran Berühren

Wöchnerinnen und Frauen in der Regelzeit dürfen den Koran nicht anfassen.

5. Eine Moschee betreten

Die Moschee ist eine Gebetsstätte. Eine Frau in der Regelzeit oder eine Wöchnerin darf die Moschee nicht betreten, solange es nicht notwendig ist.

6. Die Kaaba umkreisen

Eine Frau darf während dieser Zeiten nicht die Kaaba umkreisen.

7. Geschlechtsverkehr

Der Geschlechtsverkehr mit einer Wöchnerin oder Frau in der Regelzeit ist untersagt, es zu tun ist eine große Sünde. Im Koran heißt es diesbezüglich:

“Haltet euch fern den Frauen in ihrer Regelzeit. Nähert euch ihnen nicht, bis sie sich gereinigt haben.”78

Die Frau darf in diesem Kontext bezüglich ihrer Menstruation nicht lügen. Sie darf sie nicht verschweigen und auch nicht vorschieben, obwohl sie nicht in ihrer Regelzeit ist.

Die Hinderung

Eine Hinderung liegt vor, wenn etwas, dass die Waschung ungültig macht, länger anhält als eine Gebetszeit. Anhaltendes bluten, stetiger Urinfluss oder Regelblutungen und andere Blutungen sind Hinderungen. Jemand, der eine Hinderung trägt ist ein Gehinderter. Wenn eine Hinderung eine gesamte Gebetszeit über anhält und dann innerhalb der nächsten Gebetszeiten mindestens ein Mal auftritt, so gilt eine Person die diese Hinderung trägt als Gehindert. Wenn die Hinderung innerhalb einer Gebetszeit gar nicht auftritt, so ist die Person nicht mehr als Gehindert. Ein Gehinderter muss für jedes Gebet eine gesonderte Waschung vornehmen, solange seine Hinderung andauert darf er auch freiwillige Gebete verrichten, Gebete nachholen, Festtags- und Totengebeten beiwohnen und den Koran berühren. Sobald die Gebetszeit zu Ende ist, gilt die Waschung als ungültig. Doch die Waschung ist nicht aufgehoben, wenn eine neue Gebetszeit eintritt. Wenn also jemand des morgens eine Waschung vornimmt und dann das Mittagsgebet eintritt, so darf er das Mittagsgebet verrichten. Wenn das Blut oder der Urin nicht anhält, so braucht der Gehinderte seine Kleidung nicht zu reinigen. Es sei denn, nach der Reinigung wird es nicht zu einer erneuten Verschmutzung kommen.

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