Das Gebet der Kranken

Das Gebet der Kranken


Jemand der nicht in der Lage ist zu stehen oder Angst hat, falls er steht das seine Krankheit sich verlängert oder vermehrt; darf beim Sitzen das Gebet verrichten.

Falls der Kranke Verbeugungen und Niederwerfung nicht verrichten kann, darf er sie durch Andeutung verrichten. Andeutung bedeutet, den Kopf zu beugen, um den Rüku und Niederwerfung zu zeigen. Jemand der in dieser Situation ist beugt sein Kopf für Rüku Einbisschen und für die Niederwerfung Einbisschen mehr. Falls man den Kopf für die Niederwerfung nicht mehr als beim Rüku beugt, wird das Gebet ungültig.

Jemand der sein Kopf bei der Niederwerfung nicht auf den Boden legen kann, darf nichts vom Boden heben und darüber die Niederwerfung machen. Jemand der obwohl er Verbeugung machen kann aber nicht in der Lage ist die Niederwerfung zu machen, muss beides mit Andeutung machen.

Wer nicht in der Lage ist sitzend zu beten, darf während er sich auf den Rücken legt und den Rüku und Niederwerfung mit Kopfandeutung macht, das gebet verrichten. Wenn jemand das Gebet so verrichtet, muss er unter seinem Kopf ein Kissen legen, damit sein Gesicht nach Kible kommt. Es wird auch gültig, wenn er sein Gebet bei Seite liegend verrichtet. In diesem Fall aber ist es besser sich auf die rechte Seit zu legen.

Es wird nicht akzeptiert, wenn jemand in der Lage ist zu sitzen, das Gebet liegend verrichtet. Jemand der sitzend das Gebet verrichtet, und seine Fuße nach Kible kommt, soll wenn möglich seine Knie zusammenziehen.

Jemand der nicht in der Lage ist sein Gebet durch Kopf Beugung zu verrichten, verlässt sein Gebet für eine spätere Zeit. Man kann nicht mit Andeutung der Augen, der Augenbraue oder vom Herzen das Gebet verrichten. In diesem Fall, wenn die Krankheit länger als ein Tag und eine Nacht dauert, braucht man die nicht verrichteten Gebete nicht nachholen.

Jemand der stehen kann aber die Beugung und die Niederwerfung nicht machen kann, darf nicht stehend mit Andeutung beten, sondern soll sitzend mit Andeutung beten.

Jemand der durch Kopfschwindlung oder durch Halbkopfschmerz nicht stehen kann, darf das Gebet beim sitzen verrichten. Wenn beim stehen bei jemandem Urin tropft oder Eiter aus der Wunde kommt und beim sitzen diese Ausflusse nicht kommen, darf sein Gebet sitzend verrichten.

Wenn jemand der Gesund ist, so Krank wird, dass er sein Gebet nicht sitzend verrichten kann, darf sitzend beten während er aber die Beugung und Niederwerfung vollkommen verrichtet. Aber wenn er nicht in der Lage ist die Verbeugung und Niederwerfung zu verrichten, darf er diese mit Andeutung verrichten. Falls er sitzend mit Andeutung das Gebet nicht verrichten kann, darf sie das Gebet liegend beenden.

Ein Kranker der nicht in der Lage ist sich nach der Kaaba zu verrichten, dreht sich auf die Seite auf die sie sich drehen kann um.

Falls der Kranke während des Gebetes sich wohl fühlt, verrichtet den Rest des Gebetes beim stehen. Aber wenn jemand der sich so wohl fühlt, dass er die Verbeugung und Niederwerfung verrichten kann, muss das Gebet wiederholen.

Wenn der Kranke nur bis er ein Vers liest stehen kann, darf danach sich wieder setzen.

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